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Sonnenbrillen sind Kult, was Sie trotzdem wissen sollten und: jetzt Sonne essen!

Die Pupille verengt sich zum Schutz vor starker Sonneneinstrahlung, die Brille jedoch simuliert Schatten…. Vom Umgang mit der Sonne Teil 3

Sonne essen

Im Sommer – heuer ganz besonders – ist alles voll Sonne, auch unsere Lebensmittel. Die Chance jetzt Obst und Gemüse zu bekommen, das tatsächlich draußen unter freiem Himmel gewachsen ist, ist dementsprechend hoch.

Trotzdem lohnt es sich nachzufragen. Viele Gärtner arbeiten auch im Sommer mit Folientunnel, weil es wegen des Wetters„sicherer“ ist. Das stimmt zwar, doch es gibt Varianten, die man bei Sonnenschein öffnen kann. Dann ist die Ernte sonnig UND sicher.

Warum ist das so wichtig? Es ist Nahrung voll von Lebensenergie.

Dr. Bircher-Benner, Schweizer Arzt und Ernährungswissenschaftler behauptete, dass wir viel «Sonnenlichtnahrung», das sind Früchte, Gemüse und Getreide essen sollten. Und dies in einem möglichst unveränderten Zustand. Alles, was an genießbaren Pflanzen unter Einwirkung von viel Sonne in der Natur wächst und gedeiht, ist für den Körper pures Lebenselixier und kommt unserer Lebensenergie direkt zugute. Hauptaussage ist, dass die in Pflanzen chemisch gebundene Sonnenenergie über die Nahrung in den menschlichen Körper eindringt und die Biophotonen die beste Form der Nahrungsenergie darstellen. Bircher-Benner ging davon aus, dass die Strahlung der Sonne der sichtbare Ausdruck der kosmischen Schöpfungs- und Ordnungskraft sei. Jedes Lebewesen in der Natur ist von dieser Lebensenergie durchströmt, die seine biologische Ordnung aufrechterhält.

Vorwiegend Früchte, Gemüse, Nüsse und Getreide mit viel Sonnenlicht sind laut Dr. Bircher-Benner die “artgerechte” Ernährung des Menschen. Wildpflanzen zählen ebenso dazu.

Was man über Sonnenbrillen wissen sollte

Sonnenbrillen sind Kult und sehr nützlich. Sie sehen gut aus und schützen die Augen, wenn die Sonne blendet. Aber ist das wirklich immer so?

Gut zu wissen: dunkle Gläser setzen einen wichtigen Schutzmechanismus außer Kraft. 
Bei grellem Sonnenlicht verengen sich die Pupillen nämlich automatisch, damit weniger UV-Strahlung ins Auge dringt.

Dunkle Gläser simulieren Schatten und absorbieren nur das sichtbare Licht.

Sie führen sogar dazu, dass sich die Pupillen weiten und damit mehr schädliche UV-Strahlung ins Auge gelangt, als wenn man keine Brille tragen würde.
Eine schmerzhafte Entzündung der Binde- und Hornhaut, rote, tränende, brennende Augen sowie erhöhte Blendempfindlichkeit können die Folge sein. Das tritt etwa sechs bis acht Stunden nach der Sonnenexposition auf.

Deswegen ist die Qualität der Brille und des integrierten UV-Filters von Bedeutung. Dauerhafte Schäden sind laut Augenärzten im Normalfall trotzdem nicht zu erwarten.

Gut zu wissen, dass sich die Augen zum Teil auch selbst gut schützen können und für diejenigen die die Sonnenbrille mit oben angeführtem Wissen gezielter einsetzen möchten, sind breitkrempige Hüte eine schicke und wirksame Alternative!